“Und?… Was machst du so?”

Typische Fragen

Wie finden denn deine Klienten so zu dir? Das werde ich immer mal wieder gefragt. Neuerdings fallen meine Antworten darauf etwas anders aus als früher.
Natürlich geht da viel über Empfehlung von Klienten die bereits bei mir waren, denn sich zu einer Hypnose zu entscheiden, ist die eine Sache…
die Zweite ist, bei wem? Und das hat dann sehr viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen in die Fähigkeiten der Hypnotiseurin und vielmehr auch damit, ob die „Chemie“ stimmt. Ob die menschlichen Komponenten stimmen.
Somit kommen meine Klienten (in doppeltem Sinne) von überall her.  Anfahrten von 1 1/2 – 3 Stunden sind nicht selten.
Manchmal fahre oder fliege ich auch durch‘s Land. Ich war schon in Leipzig, bin regelmäßig in Niedersachsen und fahre in Kürze nach Hamburg. Reisen tat ich schon immer gern! 🙂

Nicht neu

Dass sich mir Menschen gern anvertrauen – auch wildfremde Menschen, das kenne ich seit ich denken kann aus meinem täglichen Leben. Ich bin eine gute Zuhörerin, denke flexibel, fühle viel und mein Herz ist stets offen…
das spüren die Menschen recht schnell.
Ich habe meine Aufgabe angenommen und diese Gaben als Teil meiner Lebensaufgabe anerkannt… und in Dankbarkeit entsprechend in meine Berufswahl integriert.

Privat habe ich gelernt in diesem Bereich gut hinzuschauen und ggf. in meinem Umfeld entsprechende Grenzen zu setzen. – Das war ein langer und oft schmerzhafter Weg.
Kennst du auch diese Menschen, die ohne jede Vorwarnung ihren Müll in deinem Kopf ausschütten… manchmal sogar direkt mittenin deine Seele hinein?
Dann drehen sie sich um und lassen dich stehen… sie wollen weder eine Meinung, geschweige denn einen möglichen Lösungsweg hören.
Es ist fast so, als wenn es klingelt, sie kommen rein… marschieren direkt in dein Wohnzimmer, kippen ihren Restmüll in deinem Wohnzimmer aus…
und verlassen dann, schwuppsdiwupps… dein Haus. Sie fühlen sich erleichtert und du hast nun den Ballast sozusagen am Hals.
Uhhh… das kenne ich aus meiner Vergangenheit.

Dieses Bildhafte Beispiel bringe ich dann auch konkret an, wenn sich in meinem privaten Umfeld jemand derartig verhält. Meist kommt dann ein: „Oh, stimmt! Tut mir Leid…“ Und das war dann auch meist das letzte Mal. Manch einer merkt es ja erst dann…

Bild: Pixabay -messie-1572496_1280

 

keinJAaber


Bei meinen Hypnosen und Coachings verhält es sich an der Oberfläche ähnlich. Es gibt Menschen in meinem Arbeitsumfeld, die lassen sich gern für‘s „Jammern anhören“ bezahlen. Es ist ihnen unwichtig, ob der Klient nun eine Veränderung machen will, oder nur so tut. – Hauptsache Rechnung ist bezahlt.

DAS ist bei mir definitiv anders!
Natürlich habe ich ein offenes Ohr für die Problematik meiner Klienten…das ist mein Job und sonst wäre ich definitiv im falschen Tätigkeitsfeld unterwegs.

Da dürfen Tränen fließen. Bei Mann und Frau und Kind und Maus. Es darf geflucht und auch „Scheisse“ gerufen werden. Der totalen Verzweiflung und Resegnation sei jedem Menschen zugestanden und mit Herz und Verständnis begegnet.
Allerdings mit der Haltung von: Mir reicht‘s! Das soll anders werden! Eben ein inneres JA! Oder zumindest ein Ja, vielleicht… oder ein Ja, ich weiss nicht, ob‘s geht…. Jedoch kein überzeugtes ja aber!

Bei jaaber ist sofort die Luft raus.
 

Ein JA!


Für ein JA, da tue ich alles, was geht. Ziehe alle Asse aus dem Ärmel und mache den Auftrag Obimäßig zu meinem Projekt. Wer keine Veränderung will, der soll bitte nicht zu mir kommen, denn ich mache meinen Job gründlich, gern und mit Freude… und das soll auch so bleiben!

Upps… ich schweife ab…

Bild: Pixabay - community-550775_1280

 

Wie zuvor beschrieben, kommen viele Hypnose-Klienten über Empfehlung… das läuft mittlerweile schon fast wie am Schnürchen. Ein anderer Teil kommt durch Empfehlung von mir bekannten Kollegen, die in beratenden oder therapeutischen Berufen arbeiten. Ebenso viele kommen durch verschiedene Netzwerke. Über die Menschen, mit denen ich über die wundervollen Öle von Young Living verbunden bin, über den Human Trust oder auch via facebook.
Diese Menschen verfolgen eine Weile, was ich so mache. Sie entwickeln ein Gespür für meine Person, bekommen auf verschiedensten Wegen die Erfolge meiner Klienten mit, fassen Vertrauen und nehmen Kontakt zu mir auf.
Aus diesem Grunde gehe ich auch sehr offen mit meinem Auftreten nach außen hin um.

Nahbar und freundlich… im richtigen Leben ebenso wie in facebook. Ich tue Gutes und ich spreche darüber. „Es nicht anzubieten, wäre unterlassene Hilfeleistung“, pflegt einer meiner Hypnose-Ausbilder zu sagen.

Nun zur eigentlichen Geschichte…

 

 

Bild: Pixabay - clown-362155_1920

 

Und so kam es, dass ich vor einigen Wochen an einem Samstag Abend in der Sauna war, um mich von einer intensiven Arbeitswoche zu erholen.
Wenn ich die ganze Woche über während meiner Arbeit zu 100 % präsent und bei meinem Gegenüber bin, genieße und benötige ich diese Zeit für mich und mit mir allein.

Ich saß da und wartete auf den Aufguss. Da setzt sich ein (durchaus attraktiver) Herr neben mich auf die Bank.Der Saunameister hatte irgendwie eine besonderen
Tag und machte eine Art Entertainment-Aufguss… dies führte zu viel Gelächter und ordentlich Schwitzen.So kamen wir unweigerlich miteinander ins Gespräch.
Wir führten eine sehr nette Unterhaltung.
So, wie ich es mag… eben nicht lange an der Oberfläche, sondern gleich ging es um das Leben selbst, den Umgang damit, die Einstellung dazu und die jeweiligen Sichtweisen. Die Chemie stimmte. Wir machten die nächsten beiden Saunagänge gemeinsam. Natürlich… irgendwann … später…. kam dann
auch die besagte Frage: Und, was machst du so? (Bei Smalltalk kommt die ja
oft ganz früh;-)… weil da nicht zählt, wer du bist, sondern was du tust)

Hypnose!?

Wow, erzähl… Naja… weil ich so sehr liebe, was ich da tue und so begeistert davon bin, was damit so alles geht, hab ich halt erzählt, was mit Hypnose so alles gehen kann, habe von den Erfolgen meiner Klienten erzählt.
Letzte Woche lag dieser Herr aus Köln bei mir in der Praxis auf dem Hypnose-Stuhl. Er konnte in der Sitzung etwas Altes gehen lassen. Etwas, was ihn ewig lange gehalten hatte.

Einfach verrückt und lustig war das Ganze schon und wir haben viel gelacht… darüber, welche Wege das Leben manchmal geht, um einem den nächsten Schritt aufzuzeigen. Zum Glück war seine tolle Frau sehr cool und hat es völlig unproblematisch gesehen, als ihr Mann mit meiner Visitenkarte in der Tasche aus der Sauna zurück kam.

Auch ich kenne meine Klienten doch auch eher angezogen und weniger in Schweiß gebadet… und sie mich… Das nackte Vertrauen war jedenfalls sofort da.

Kalt-Aquise kann halt jeder! 😉

Alles Liebe,

Dia